Alles rund um Burgum
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Geschichte von Burgum

Burgum

Bergum mit 1100 Einwohnern heißt seit 1989 Burgum (Friesisch); der Ort ist ein Straßendorf aus dem Mittelalter mit verschiedenen Ortskernen. Seine Entstehung verdankt Burgum dem im späten 12. Jh. gegründeten Sint- Nicolaas-Kloster (auch Barraconvent genannt). Die Wasseranbindung (Bergumermeer, Kolonelsdiep, Wijde Ee mit Langemeer und Lang Deel). Damals wie heute ist Burgum Mittelpunkt der Region. Burgum wurde Marktzentrum der Landgemeinde Oostergo und ist heute die bedeutendste Ortschaft der Gemeinde Tietjerksteradeel. schon im 17. Jh. gab es die Nachbarschaften Nieuwstad und Noordermeer, wo heute wie damals das Hooghuis steht. Es war im Besitz des Festungsbauers Menno Baron van Coehoorn. 1685 schrieb der Mann hier sein im 17. Jh. berühmtes WEerk Festungsbau. Später gehörte das Hooghuis der Statthalterfamilie Oranje Nassau. Dem Kolonelsdiep gegenüber liegt das mit einer Brücke verbundene Bergumerdam. Erst im 20. Jh. wurde Burgum dann so groß, wie es heute ist. An allen Seiten entstanden neue Wohngebiete.

Fast 1000 Jahre alt dagagen ist die Sint-Martinus-Kirche; im 13. Jh. siedelte sich hier ein Kloster an (Barraconvent oder Bergklooster). Der Einfluss des Klosters war so groß, dass es Einfluss auf die Berufung von priestern in Burgum nehmen konnte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Kirche immer mehr vergrößert. Bemerkenswert darüber hinaus das Landhaus der Familie Ferf (1855), Glinstrastate an der Schoolstraat. Die Ferfs ließen auch zehn Jahre später das verputzte Herrenhaus am Lageweg 20 errichten. Und ‘De Pleats’, Schoolstraat 82, Kulturzentrum von Burgum hat einen Platz gefunden im Bauernhof, der im Ludwig-XV-Stil gebaut worden war.

Moderne Bauten haben sich zwischen Schoolstraat und Lageweg einen Platz im Dorfnild erkämpft.

Der mitten im Dorf liegende "Poppestien" (Babystein) ist ein großer Findling, der der Sage nach dabei helfen soll, Kinder zu kriegen . . . Nach der Eiszeit blieb der einige tausend schwere flache Stein aus Schweden hier liegen.

Tekst: © • Foto: © FrieslandWonderland

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