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Legemeer ist ein dünn besiedeltes Straßendorf aus dem Mittelalter, das zwischen Sint Nicolaasga und Langweer liegt. Es liegt relativ hoch, und der Name Legemeer (leerer See) gibt immer noch Rätsel auf. Das Baugebiet von Legemeer war umgeben von einem Deich, der in der früheren Gemeindekarte von Schotanus bereits deutlich erkennbar angegeben war. An der Ostseite des Dorfes lagen ausgedehnte Heidegebiete.

Die angelegten Wälder wurden von den Bürgern der umliegenden Orte gern als Naherholungsgebiet genutzt. Es wurde sogar schon eine Kolfbahn angelegt (Kolf ist ein altes Schlagballspiel. Das Naherholungsgebiet ist dort geblieben, aber das alte Huis ter Heide und die Kolfbahn (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Golfplatz) gibt es nicht mehr.

Das Wohnviertel Huis ter Heide gehört nun zu Sint-Nicolaasga – und von Legemeer blieb nicht viel mehr übrig als eine Straße mit verstreut liegenden Bauernhöfen, wo man kaum ein Wohnviertel entdecken kann.. An der Ecke mit dem Bredyk Richtung Langweer gibt es einen großen Bauernhof mit einem auffallend orangefarbenen Dach. Darüber hinaus steht dort ein Bauernhaus mit Wohnungen, umgeben von der landesweit bekannten Golfanlage. In diesem Landstrich ´wohnen kaum mehr als 50 Einwohner.

Mitten im benachbarten Grundstück wird eine grüne Insel sichtbar – der ziemlich hohe Friedhof mit Glockenstuhl, reichlich von Bäumen und Sträuchern umgeben. Ein schmaler Betonweg führt dorthin, und eine kleine Erhebung mit Zaun und Hecke sichern den Zugang. Der Glockenstuhl aus dem 18. Jh. hat ein Helmdach und eine Glocke aus dem Jahr 1772 von Jan Crans.

Lemmer (10.000 Einwohner) ist ein großes, geschichtsträchtiges Dorf am IJsselmeer. Ein Dorf mit eher städtischem Charakter und von Beginn an Hauptort der Gemeinde Lemsterland (14.000 Einwohner) und früher auch der Region an der Zuiderzee. Hier an einer ruhigen Bucht entstand die Niederlassung im frühen Mittelalter. Im 16. und 17. Jh. entwickelte sich Lemmer als bedeutender Handelshafen. Für die parallel zur Zuiderzee verlaufende Zijlroede und den darauf zufließenden Lemsterrijn wurde in Lemmer auch ein Binnenhafen angelegt.

Zum ersten Mal erwähnt wurde Lemmer zu Beginn des 14. Jh., aber in Schriftstücken des Bischofs von Utrecht heißt es 1228 Lenna. Der Begriff Lemsterhoek kommt schon 1165 vor, eine kleine Festung im Westen vom heutigen Lemmer, die 1400 von den Holländern vernichtet wurde. Die Lage an der Zuiderzee, dem heutigen IJsselmeer, machte Lemmer oft zum Ziel von Angriffen; es wurde oft unter holländischen Kuratel gebracht. 1197, beispielsweise ließ Graf Willem I. im benachbarten Oosterzee eine Burg bauen; 1422 baute Jan van Beieren, von den Schieringern als Schutzpatron von Friesland gerufen, bei Lemmer ein Schloss bauen. Man nannte ihn in Lemmer auch “Jan ohne Gnade”. Auch der Herzog von Geldern hinterließ in Friesland seine Spuren. Karel van Egmond baute ein Blockhaus als Garnisonsunterkunft (1521), das er später an die Burgunder übergab. Auch die Spanier watren in Lemmer – 1581 während des 80-jährigen Krieges, als neben Lemmer auch Sloten erobert wurde. Nur der Müsnteraner Bischof Bernhard von Galen scheiterte daran, Lemmer zu erobern (1672). In den französischen-englischen Krieg wurde auch Friesland hineingezogen.

1799 landeten britische Truppen in Lemmer; sie hatten vorher schon Enkhzuizen, Medemblik und Stavoren erobert. Die Forderung vom englischen Kapitän James Boorder, Lemmer einschließlich aller voll beladenen Lemster Schiffe zu übergeben, blieb ungehört. Die Stadt hatte Verstärkung von 500 Bauern aus dem Dörfchen De Bildt bekommen und verweigerte die Übergabe. Nur: Gegen die englische schwer bewaffnete Flotte gab es keine Mittel.

Im Verlaufe des 19. Jh. Entwickelte sich Lemmer mit einer Flotte vonb 146 Schiffen zum wichtigsten Fischereihafen der Niederlande, dessen Bedeutung mit dem Abschlussdeich und der Einpolderung von Flevoland deutlich abnahm. 1887 baute man den Außenhafen mit großem Schleusenkomplex. S.J. Vermaas Ingenieur des Provinzialen Wasserwirtschaftsamtes war der Architekt. Schleusen und Schleusenwärterhäuschen im Neo-Renaissance-Stil, bilden ein harmonisches Ensemble, auch heute noch. Die Straßenverbindung mit dem übrigen Friesland förderte die Entwicklung von Lemmer, das damals als Verbindung zu Amsterdam besondere Bedeutung genoss.

Die markantesten Bauten von Lemmer befinden sich im Binnenhafen mit der Kirche als Höhepunkt. Die Saalkirche aus dem Jahr 1759 wurde anstelle einer Kirche aus dem 16. Jh. errichtet. Der Turm an der Westseite ist achteckig und besitzt eine Holz-Laterne und Pavillon mit Kuppel. Die barocke Kanzel stammt aus der Werkstatt von Gerben Nauta (1745). Es ist nicht der einzige Kirchturm von Lemmer. Im Osten von Lemmer steht auf der Schans die katholische (neogotische) Willibrordkirche (1897-1901), vom Sneeker Architekten Nicolaas Molenaar gebaut. Im Norden steht an der Straße Nieuwburen die Kirche der Streng Reformierten Gemeinde, erbaut vom aus Gorredijk stammenden Architekten Tjeerd Kuipers. Die beiden Spezialisten Molenaar und Kuipers bauten für ihre Glaubensgemeinschaften Kirchen im gesamten Land. Zwar ist Lemmer nicht mehr so sehr Fischereihafen, aber die Schiffsindustrie hat sich dafür entwickelt. Und nicht zu vergessen: Der Wassersport-Tourismus hat in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark zugenommen. Lemmer ist hier der wichtigste IJsselmeer-Hafen.

Im Westen von Lemmer steht das Wouda-Schöpfwerk; es wurde auf die Liste Weltkulturerbe der UNESCO gesetzt. 1917/18 wurde es vom gleichnamigen Ingenieur des Wasserwirtschaftsamtes geplant und gebaut. Die Kohle-Feuerung der Maschinenhalle wurde ersetzt durch Diesel. Das Wouda-Schöpfwerk ist ein Beispiel für die Architektur der Amsterdamer Schule. Es hält den Wasserspiegel von Friesland niedrig, wenn das Hoogland-Schöpfwerk von Stavoren die Wassermengen nicht bewältigt, zuletzt während der Stürme vom 11. bis 23. Januar 2007. Königin Wilhelmina weihte es am 7. Oktober 1920 ein. Es gehört zu den Top-100-Denkmälern der Niederlande.

Lemmers berühmtester Sportler ist Rintje Ritsma, bester Allrounder im Eisschnelllaufen aller Zeiten, dessen sportliche Karriere fast schon tragisch zu Ende ging: Nie konnte er Olympia-Gold gewinnen. Ritsma, den sie in seinen besten Zeiten den Bär von Lemmer, nahm an den Spielen 1994 (Lillehammer), 1998 (Nagano), 2002 (Salt Lake City) und 2006 (Turin) teil. In Turin schien er endlich am Ziel seiner Träume; es gab eigentlich keinen, der qua Schnelligkeit das niederländische Staffelteam von Oranje hätte bezwingen können – außer Oranje selbst. Ritsma Mannschaftskollege Sven Kramer holte sein Team im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen. Kein Gold für Oranje, kein Gold für Ritsma. Legendär sind seine Versuche, nach seiner großen Zeit (1993 bis 2000) wieder Anschluss zu finden. Es gelang nicht; Ritsma konnte sich allerdings sicher sein, dass er bei jedem Versuch die Unterstützung der niederländischen Eisschnelllauf-Fans hinter sich hatte. Und das Fernsehen verfolgte jeden seiner Schritte genau, sodass der Mann aus Lemmer meist gute Werbepartner fand.

Moddergat (250 Einwohner) ist ein kleines Deichdorf, das nach Ausbreitung Richtung Paesens entstanden ist. Man nennt beide Dörfer auch Zwilluingsdörfer. Der Wasserlauf Paesens scheidet beide voneinander, ursprünglich ein Meeresarm, der südlich an Oosternijkerk vorbei Richtung Dokkum verläuft.

Wie Paesens hat Moddergat auch eine Vergangenheit als Fischereidorf. Es besteht aus zwei Vierteln.

Die eklektische Saalkirche von Moddergat stammt aus dem Jahr 1912. Sie steht im Ortsteil De Kamp und trägt einen hölzernen Dachreiter. Der Ortsteil De Oere (Ufer) liegt weiter westlich. Die früheren Fischerhäuschen sind heute als Museum eingerichtet. Sie wurden im 18. Jh. erbaut; die ursprüngliche Einteilung ist noch im Haus Visserspad 4 zu sehen.

Auf dem Meeresdeich erinnert ein Denkmal an die Sturmkatastrophe der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1883, in der die vollständige Fischfangflotte von Moddergat, 22 Schiffe mit 83 Fischern, vernichtet wurde. Davon erholte sich der Zweig im Dorf nicht mehr. Allerdings fuhren weiter Menschen aus Moddergat zur See und heuerten bei Reedern zwischen Vlaardingen in Holland und Emden in Deutschland an. Zwischen den beiden Weltkriegen gelang es sogar, eine eigenständige Garnelenproduktion (für eiweißreiches Viehfutter) auf die Beine zu stellen.

1924 gründete man in Moddergat eine Fabrik ‘It grenaatfabryk’, eine einfache Scheune aus rotem Backstein. 1940 registrierte man in Moddergat einen Rekordfang; danach ging es abwärts. 1943 wurde die Fabrik geschlossen.

Beim Wettbewerb Der schönste Ort der Niederlande wurde Moddergat 2004 die Nummer 2 im Land.

Molkwerum (350 Einwohner) hieß viele Jahrhunderte lang das friesische Labyrinth. Es ist ein Archipeldorf mit vielen Wassersträßchen. Die Häuser standen früher auf Inseln – was man heute noch erahnen kann. Diese Wege bestimmen das Dorfbild. Zwischen Zuiderzee und dem See von Stavoren (17. Jh. trocken gelegt) hielten sich vor allem viele Seeleute auf, die für Amsterdamer Reeder die Ostsee befuhren.

Durch internationalen Handel hatte sich in Molkwerum eine eigenständige Kultur, Sprache und Folklore entwickelt. Der Name Molkwerum kommt von Melkweren: das sind wasserreiche Gebiete, auf denen man auch das Vieh weidne lassen kann. Ähnlich wie in Hindeloopen wurde in Molkwerum eine Art Alt-Friesisch gesprochen; viele halten dies für das echte Friesisch. Es gibt sogar Reiserzählungen von Ausländern, die extra – um die Sprache zu hören – hierhin gereist sind. Die acht Inseln, aus denen Molkwerum eigentlich bestand, hatten Namen: Sorke Pol, Katte Pol, Hoeunde Pol, Wester-Ich, Eester-Ich, Grims Pol/Arjens Pol, De Pol/Wiebren Hantjes Pol/De Tooenen und Jaaxme Fonne Pol.

Klar, dass Molkwerum wegen der vielen Brücken und Kanäle sehr schnell den Namen Venedig des Nordens erhalten hatte.

Molkwerum war so mächtig und wirtschaftlich stark, dass man im 17. und 18. Jh. Sogar ein eigenes Büro in Amsterdam unterhielt.

Drei Kirchen gab es in Molkwerum, 1700 Wiedertäufer. Aus dieser Zeit ist wenig erhalten geblieben. Vielleicht ist das frühere Gerichtsgebäude, Hellingstrjitte 8, aus dem Jahr 1697. Im Bäckerladen neben der Molkwerumer Plätzchenfabrik sind die Reliquien früherer Zeiten untergebracht. Die Reformierte Kirche wurde 1850 gebaut, mit Satteldachturm aus dem Jahr 1799. Aus dieser Zeit stammen auch die Kronleuchter. 1873 hatte ein Adeliger der Gemeinde eine Orgel geschenkt, die nach vielen Restaurierungen heute wieder in der Kirche steht.

Niawier (400 Einwhner) besitzt ähnlich wie andere noch nicht so alte Terpdörfer der Gemeinde Dongeradeel eine rechtwinklige Struktur, ist aber bedeutend höher als die Wohnhügel von Engwierum und Nes (Dongeradeel). Niawier entstand im frühen Mittelalter. Die Niawierster Opvaart, die um das Klosterterrain von Sion (gegründet um 1100) führte, verband den Ort mit anderen Reginen. Das Klosterterrain, von den Zisterziensern als Frauenkloster errichtet, zur Zeit der Reformation 1580 aufgelöst, ist als solches heute noch zu erkennen. Das Wohnviertel Lutkewier besteht aus einigen Bauernhöfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es wachsende Wohngebiete am Rand der alten Terp.

Die Kirche steht am östlichen Rand des alten Wohnhügels. 1668 wurde sie mit dem Baumaterial der Vorgängerin errichtet. Über dem Eingangsbereich steht die Jahreszahl verewigt. Die einschiffige Kirche mit einem von drei Seiten eingeschlossenen Kirchenchor wurde 1811 von Grund auf renoviert. Damals erhielt die Kirche auch ihr Holztürmchen. Nieuwebildtdijk.

Nieuwebildtdijk ist eine Region, eigentlich gar kein Dorf, mehr ein überschaubares Wohnviertel. Zum größten Teil wird es zu Oude Bildtdijk gerechnet. Es handelt sich im Grunde genommen um den zweiten Deich, der seit 1600 das neu gewonnene Land von Het Bildt sichern sollte. In Fortsetzung davon im Osten der Koedijk, der Nieuw Monnikebildt in Ferwerderadiel schützen sollte. Der Deich erstreckt sich über eine Länge von sechseinhalb Kilometern zwischen Zwarte Haan im Westen und Nieuwebildtzijl im Osten. Im Norden von Oudebildtzijl wurde eine Schleuse angelegt, Nieuwebildtzijl, die allerdings seit 1655 außer Betrieb ist. Das davor liegende Gebiet wurde im 18. Jh. eingedeicht.

Nach einigen Deichbrüchen hatte Nieuwebildtdijk die Zeit sich zu entwickeln. Es entstand sogar eine Volksschule mit dem Namen Stad Niks, ein Name, der auch heute noch verwendet wird. Die Bebauung entwickelte sich, so dass auf einer Länge von elf Kilometern am Nieuwebildtdijk und am Oudebildtdijk Häuser errichtet wurden: Arbeiterwohnungen außerhalb des Deiches, Bauernhöfe innerhalb. Der bemerkenswerteste einen halben Kilometer westlich von Nieuwebildtdijk mit großem Vorbau und großem Wappen vom Bildt.

Nijland ist ein Haufendorf, das einzige, das im trocken gefallenen und eingedeichten südwestlichen Teil des früheren niederländischen Mittelmeers an einem Kreuzungspunkt von Straßen entstanden ist. Geschehen sein muss dies um 1300, es gibt allerdings auch Vermutungen darüber, dass die Dorfbildung bereits um 1100 begonnen haben muss.

Der Kern des Ortes liegt im Norden des Weges von Sneek nach Bolsward, seit dem 19. Jh. entscheidend für die Dorfentwicklung. Am Kreuzungspunkt steht die markante Dorfherberge, die mit Bau der Bahn auch Straßenbahnstation wurde. 1882 fuhr zwischen Sneek und Bolsward die erste dampfbetriebene Bahn durch Friesland, eine Verbindung, die es nahezu ein halbes Jahrhundert gab.

Im Norden der Hauptverkehrsstraße durchs Dorf, die Tramstraat, entwickelte sich der Ort rund um die Kirche und den auffallenden Kirchturm, an deren Westseite in einem großen Garten das Pastorat steht. Das Gebäude des Vikars verrät im Mauerwerk mittelalterlichen Ursprung. In den kleinen Sträßchen und Stegen hat sich das alte Dorf entwickelt, zwischendurch findet man immer wieder Häuser neueren Datums. Im Süden des Kirchenbereichs finden sich viele alte Bauernhöfe.

All das führt zu einem gelungenen Ensemble mit der Kirche als Mittelpunkt. Im 13. Jh. stand in Nijland die erste Kirche, die spät-gotische Dorfkirche wurde allerdings erst im 16. Jh. gebaut; in ihrem nördlichen Gemäuer sind Steine der Vorgängerin eingebaut. Der imposante Turm mit achtseitiger Kirchturmspitze wurde einmal erhöht.

Noardburgum is een jong heidedorp dat vanaf het midden van de 19de eeuw, toen de heide werd ontgonnen, in een aantal streken is ontstaan. De Bergumerheide werd ontgonnen op initiatief van dr. Nicolaas Ypeij die door het huwelijk met Baudina Looxma niet alleen in het bezit kwam van Vijversburg bij Ryptsjerk, maar ook van uitgestrekte heidevelden ten oosten daarvan. Ypeij ontwikkelde een particuliere wijze van werkverschaffing, waarmee het park bij zijn buiten werd aangelegd, maar ook de heidevelden in cultuur werden gebracht en boerderijen gesticht. Ypeij zorgde op een regenteske wijze voor het geestelijke welzijn van de arbeiders op ‘De Heide’ door initiatieven te nemen voor een kerk, een school en een armenhuis. Ten westen van het dorp ligt de Ypeij-boerderij, ‘Veldlust’. Aan de voorzijde van de stelpboerderij zijn de vensters dichtgemetseld, maar er zitten wel vertellende gevelstenen in. De ene vermeldt dat de eerste steen door de zoon van dr. Ypeij, de 16-jarige Age Looxma Ypeij is gelegd op 3 april 1850. De andere geeft te lezen: ‘Gedenksteen ter eere van het bezoek van Z.M. den Koning, Willem III aan de boerderij en ontgonnene gronden, Veldlust en Klein Veldlust genaamd; op den 22sten April 1852: zijnde bij die gelegenheid de eigenaar, Dr. N: IJpeij, door Z.M. benoemd tot Ridder der orde van den Nederlandschen Leeuw.’ Aan de Rijksstraatweg is in 1850 de kerk gesticht. De eerste steen is ook hier gelegd door Age Looxma Ypeij. Het is een rechtgesloten zaalkerk met spitsboogvensters maar verder met een neoclassicistische aankleding, vooral bij de ingangspartij. Op het dak staat een dakruiter met koepeldakje. Op het kerkhof ligt het graf van ds. Thoden van Velsen die voor Ypeij de jonge gemeenschap vormde en mede-initiatiefnemer tot de kerkbouw was. Het catechisatielokaal is in 1895 gebouwd in de chaletstijl. De kloeke pastorie is in 1849 ontworpen door Architect A. van Riesen. Kerk en pastorie liggen in een ruime tuin met oud geboomte. Er tegenover is in 1843 het armenhuis gesticht, een gebouw van een enkele laag en van twee lange beuken, waarin thans een klompenmakerij en –museum is gevestigd. Daar staat ook de voormalige naai- en breischool van de ‘Ypeijstichting’, waarvan Age Looxma Ypeij in 1873 opnieuw de eerste steen legde. Aan de Rijksstraatweg staan de twee scholen, beide middengangscholen met vier klassen, gebouwd in 1922. De ene is openbaar, de andere christelijk. Ten zuiden van de Rijksstraatweg werd in de jaren twintig een complex voor de waterwinning gesticht. Het gebouw werd kort voor de oorlog naar ontwerp van ir. J.J.M. Vegter verbouwd. Een nieuwe verbouwing en uitbreiding werd in de jaren vijftig door de eigen bouwkundige dienst uitgevoerd, waarbij jhr. ir. A.P. Wesselman van Helmond uit Nijmegen de architectuur verzorgde. In 1958 kwamen die gebouwen met pompenhallen, een bedieningshal, werkplaatsen en kantoorruimten gereed. Het geheel is 85 meter lang en 20 meter breed en heeft een verticale geleding van fraaie gemetselde gecanneleerde lisenen met vensterstroken ertussen. Het ernaast staande filtergebouw heeft op de begane grond een soort lamellenwand, maar hoger is het gesloten met perforaties van kleine vensters. Om de reactoren van de onthardingsinstallatie is in 1984 naar ontwerp van J.G.C. Vegter een streng en toch levendig ingevuld betonnen skelet opgetrokken. De buurschappen van ‘De Heide’ groeiden geleidelijk naar elkaar toe en zijn in 1930 tot het dorp Noardburgum samengevoegd. Na de oorlog is de groei doorgegaan, te beginnen in 1949 met levendig geplaatste, flinke rijen van met totaal twintig arbeiderswoningen aan de Zevenhuisterweg. Deze woningen van de woningstichting hebben hun voorgangers in de woningen aan de Veldmanweg uit 1939. Noardburgum is nu een flink dorp dat voornamelijk ten noorden van de Rijksstraatweg is gelegen. Op de kruising van de Zevenhuisterweg met het Marijkepaed en het Abe Brouwerpaed staat de in expressionistische stijl gebouwde baptistenkerk uit 1936.


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